6a als Plastik-Piraten unterwegs

Donnerstag 24. November 2016

Die Klasse 6a hat sich in diesem Schuljahr an der Jugendaktion „Plastikpiraten“ beteiligt. Es handelt sich dabei um ein Forschungsprojekt, das sich mit der Verbreitung von Makro- und Mikroplastik in und an deutschen Flüssen beschäftigt.

Hier der Bericht der Klasse:

„Unsere Klasse 6a hat am Montag, den 24 Oktober 2016 an der Enz versucht, Antworten auf die Fragen im Plastik-Piraten-Aktionsheft zu finden.

Auf diese Exkursion hatten wir uns mehr als eine Woche vorbereitet.

Wir haben geredet und diskutiert  und uns in 5 Gruppen aufgeteilt, die verschiedenen Aufgaben erledigen sollten.

Am Montag konnte es endlich losgehen. Ausgerüstet mit Kamera, Maßband und Müllsäcken marschierten wir zur Enz.

Dort bearbeitete jede Gruppe ihre Aufgaben. 

Eine Gruppe bestimmte die Fließgeschwindigkeit der Enz, eine andere suchte in verschiedenen Uferzonen nach Müll. Eine dritte Gruppe suchte auf einer Fläche von 200 x 50 Metern nach größeren Müllansammlungen und die 4. Gruppe hatte ein Netz in die Enz gehängt, das schwimmenden Mikroplastikmüll einfangen sollte. Die Gruppe 5 war das Reporterteam, das die Exkursion dokumentierte. Unterstützt wurden wir bei den Aufgaben von drei Schülern der 10. Klasse.

Im Fluss wurden große Müllansammlungen Metall gefunden. Am Ufer meist Plastik, aber nur kleine Ansammlungen. Dann noch Zigaretten und Alufolie und Glas. Der giftigste Müll waren die 2 Handy, die Heizung und der Ofen, die in der Enz lagen.

Wir vermuten, dass der Müll von Spaziergängern und Jugendlichen stammt. 

Uns haben die Aktivitäten sehr gefallen. Wir könnten zum Beispiel um Müll zu vermeiden, keinen Müll mehr auf den Boden schmeißen, sondern gleich in die vorhandenen Mülltonnen.