OB Kessing zeichnet 4 Schülerinnen und Schüler der RSB aus

Montag 08. Juli 2019

Für ihren Einsatz in einem Projekt des Vereins „Barrierefreies Bietigheim-Bissingen e.V“ bekamen sie ein Zertifikat, das sich bei Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz gut macht. Nora F. aus der 9b war dabei und schreibt:

Bei dem sozialen Projekt „Barrierefrei“, geht es darum, Rollstuhlfahrern und Blinden weiterzuhelfen und ihnen den Alltag zu erleichtern. In Kleingruppen trifft man sich mehrmals, um gemeinsam in den zugeteilten Stadtteil zu gehen. Man bekommt mehrere Stadtpläne, auf denen man die verschiedenen Straßen des Stadtteils in grün, gelb und rot anmalen soll. Hierbei steht grün für „barrierefrei“, gelb für „nicht unbedingt barrierefrei“ (z.B. weil der Gehweg etwas zu schmal oder der Berg etwas zu steil ist) und rot steht für „nicht barrierefrei“. Außerdem sollte man ebenfalls die Ampeln und Parkplätze für gehandicapte Menschen einzeichnen, sowie Treppenstufen und deren Anzahl.  Hauptsächlich schaut man aber ob die Gehwege niedrig genug für die Rollstuhlfahrer, aber auch nicht zu flach für die Blinden sind. Mir persönlich hat das Praktikum „Barrierefrei“ Spaß gemacht und es hat mich auch weitergebracht. Ich konnte dadurch viele interessante Erfahrungen sammeln und mir den Alltag von Rollstuhlfahrern noch um einiges besser vorstellen. Das lag aber vor allem daran, dass wir uns bei einem der beiden Vortreffen selbst in Rollstühle setzen durften. Mir wurde nochmals bewusster, wie gut es mir geht und wie dankbar ich sein sollte, sehen und laufen zu können. Ich freue mich sehr mit dem Projekt „Barrierefrei“ gehandicapten Menschen weitergeholfen haben zu können und finde, dass diese Menschen ihren Alltag sehr gut meistern und man viel Respekt vor ihnen haben sollte. Ich finde es toll, die Möglichkeit bekommen zu haben dieses Projekt unterstützen zu können und hoffe, dass es auch in Zukunft viele weitere Projekte dieser Art geben wird. 

Teilnehmen an dem Projekt sollte, meiner Meinung nach, jeder Schüler der anderen Menschen weiterhelfen möchte und genügend Zeit dafür investieren kann (Wir haben uns beispielweiße vier Mal getroffen und je etwa fünf Stunden gebraucht). Außerdem erhält man für seine Leistung auch ein Zertifikat vom Oberbürgermeister Jürgen Kessing, welches man perfekt als Zeugnisanlage verwenden kann. Geleitet wird das Projekt von den Vorsitzenden des Vereins "Barrierefreies Bietigheim-Bissingen e.V." Luise Völkel und Hans-Joachim Sämann. 

Foto Bietigheimer Zeitung