Mit Spaß höher – schneller – weiter

Donnerstag 28. März 2019

Das Leichtathletik-Event „YOUletics“ begeisterte die Schüler der fünften und sechsten Klassen.

Jedes Jahr gibt es an der Realschule Bissingen ein sportliches Highlight. In diesem Jahr haben wir uns für das Leichtathletik-Event „YOUletics“ vom Württembergischen Leichtathletikverband (WLV) für die Klassenstufen 5 und 6 entschieden. So durften am letzten Donnerstag  150 Schülerinnen und Schüler zwei tolle Sportstunden mit dem Team des WLV bestehend aus Markus Reichle und Carina Sarandrea erleben. Auch der Top-Athlet von der LG Neckar-Enz, Felix Franz, war bei uns zu Gast. Im Helferteam wurden wir zudem von unseren beiden frisch ausgebildeten Schulsportmentoren, Marieke Timmermann und Nils Schreiber, unterstützt.

Und dann ging es los. Nach einem flotten Aufwärmprogramm zu fetziger Musik ging es an die sechs verschiedenen Stationen. Hierbei mussten die Schüler nicht die klassischen Disziplinen der Leichtathletik wie z.B. Weitsprung, Sprint aus dem Tiefstart oder Ballweitwurf absolvieren. Es ging darum, Leichtathletik einmal von einer ganz anderen Seite zu erleben. So mussten sie bei der Station „Lightning-Speed“  so schnell es geht 20m sprinten. Eine Lichtschranke maß die Sprintzeit auf die hundertstel Sekunde genau. Je nach Zeit bekamen die Schüler ein Armband in den Farben gelb, blau, grün oder rot. Wie Marcus Reichle sagte: „rot sind die Profis, die unserem Top-Athleten Felix Franz Konkurrenz machen“. Und so versuchten die Schüler mit Ehrgeiz ihre möglichst beste Zeit zu erzielen und sich selbst in mehreren Versuchen von z.B. blau auf grün zu verbessern. 

Dann ging es weiter zur Station „Multi-Jump. Hier mussten die Schüler im Fünfsprung eine möglichst lange Strecke zurücklegen. Die Wurfstation war der „Speed-Toss“. Es wurde keine Weiten, sondern elektronisch die Stärke des Wurfs gemessen. Bei der vierten Station hieß es „Up-and-Down-Race“ oder zu Deutsch „Hindernisparkourlauf“. 

Die nächste Station war die Station „Jump-and-Reach“, eine eigens vom WLV-Team erbaute Konstruktion aus Klempnerrohren und Schrauben. Hierbei wurde unter Berücksichtigung der Körpergröße die eigentliche Sprungkraft gemessen. 

Die letzte Station „Stapelsteine“ diente der Regeneration, aber auch der spielerischen Gleichgewichtsschulung. Nebenbei gab es auch die Möglichkeit mit dem mehrmaligen Deutschen Meister und Europameisterschaftsteilnehmer, Felix Franz,  ins Gespräch zu kommen oder auch die Station mit ihm auszuprobieren. 

Am Ende der Veranstaltung freuten sich die Schüler über ihr verdientes WLV-YOUletics –Armband, die Spinnennetzurkunde und über ein Autogramm von Felix Franz.